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- LINKEDIN · IMAGESince 9 Sept 2026
"PDFs sind uns egal, wir warten auf die Wallet/ mein Bildungsraum/ europass Adoption/ ..." "Wir bleiben bei Papier und Unterschrift, das ist rechtssicher." Zwei Sätze aus zwei verschiedenen Kammern. Beide sind in der Praxis gleich falsch. Der eine optimiert auf ein Ökosystem, das seine Empfänger noch nicht in der Breite haben. Der andere auf eines, das sie längst nicht mehr wollen. Beide optimieren auf sich selbst statt auf den Empfänger. Wer Nachweise ausstellt, hat keine Formatfrage. Er hat eine Transformationsaufgabe. Was es braucht, ist ein Dienst, der einen Datensatz nimmt und daraus gleichzeitig ausspielt, was der Markt heute erwartet und was er morgen verlangt: - ein nach eIDAS gesiegeltes Dokument, für alle die ein Dokument brauchen - eine Verifikationsseite, für jeden Prüfenden ohne Wallet - ein Badge für Sichtbarkeit im Profil - ein SD-JWT VC, für die Wallet sobald der Empfänger sie hat Gleichzeitig. Nicht nacheinander, nicht als Migrationsprojekt in drei Jahren. Eine Abgrenzung wird dabei ständig verwischt: Das klassische PDF gehört nicht dazu. Ein Dokument ohne Siegel und ohne Prüfpfad ist kein Nachweis, egal wie gut das Layout ist. Ein nach eIDAS gesiegeltes Dokument dagegen schon. Der Streit lautet also nicht "PDF oder Wallet". Er lautet "gesichert oder ungesichert". Wer es nicht glaubt: Die Feldtests der digitalen Bildungsnachweise des Bundes liefen mit digital signierten, maschinenlesbaren PDFs. Die VC-Variante kam danach. Und die staatliche Wallet startet Anfang 2027 in Stufen und freiwillig, während analoge Wege ausdrücklich bestehen bleiben. Wer heute nur ein Format bedient, hat sich für ein Risiko entschieden. Er weiß nur noch nicht, für welches. An Kammern, Bildungsträger und Zertifizierer: Wie viele Formate müsst ihr aktuell parallel bedienen? Die sichere, kostengünstige und einfache Antwort: Alle die heute relevant sind und morgen relevant sein werden. (Und dann gibt es natürlich noch die Blockchain Experten 😄 Aber das ist ein Thema für einen anderen Post.) #DigitaleNachweise #EUDIWallet #eIDAS #Weiterbildung
- LINKEDIN · IMAGESince 9 Sept 2026
eIDAS 2.0. W3C Verifiable Credentials 2.0. Open Badges 3.0. Die EUDI-Wallet, die 2026 in allen EU-Staaten verfügbar sein muss. Wer heute digitale Zertifikate und Bescheinigungen plant, die der Zukunft standhalten sollen, muss nicht nur entscheiden, was er baut. Er muss verstehen, welche Standards er erfüllen muss, welche er dauerhaft pflegen muss und welche sich in den nächsten Jahren noch bewegen. Das ist der Teil, der in Projektplänen gerne fehlt. Ein Beispiel aus der Praxis: SD-JWT VC und W3C VC 2.0 sind 2 parallele, unabhängige Standards, keine Weiterentwicklung des einen zum anderen. Wer beide in einem System kombiniert, ohne das zu wissen, baut sich einen Widerspruch ein, den er erst Monate später bemerkt. Und genau das ist das eigentliche Risiko: Nicht die Entscheidung selbst, sondern die falsche Entscheidung ein Jahr lang für richtig zu halten. Ein Pilotprojekt aufgesetzt, Verträge unterschrieben, Ressourcen gebunden, und am Ende steht man wieder bei null, weil die Standardlandschaft von Anfang an falsch verstanden wurde. Nicht wegen schlechter Arbeit, sondern weil in den eigenen Reihen niemand hauptberuflich mit eIDAS, Verifiable Credentials und Wallet-Protokollen befasst ist. Das ist keine Kritik an Bildungsanbietern. Es ist eine ehrliche Beobachtung: Die Standardlandschaft für digitale Nachweise ändert sich schneller, als interne IT-Teams sie nebenbei mitpflegen können, neben dem eigentlichen Tagesgeschäft. Viele der größten Bildungsanbieter in Deutschland haben das schon längst verstanden. Drei Fragen, die sich jeder stellen sollte, der gerade digitale Zertifikate plant oder einführt: Wer bei uns verfolgt hauptberuflich, wie sich eIDAS 2.0 und die EUDI-Wallet entwickeln? Was genau qualifizierte Siegelzertifikate, mdoc, SD-JWT-VC oder w3c vc 2.0 ist. Wann was sinnvoll ist. Haben wir eine Antwort auf die Frage, was passiert, wenn sich ein Standard morgen ändert? Ist unsere Entscheidung heute noch die richtige, wenn wir sie in einem Jahr wieder anschauen? Wer diese Fragen nicht beantworten kann, sollte sie vor der nächsten Entscheidung klären, nicht danach. #eIDAS #DigitaleZertifikate #EUDIWallet #Weiterbildung #Bildungsbranche
- LINKEDIN · IMAGESince 8 Sept 2026
630.000.000 Euro für eine Bildungsplattform. Übrig bleibt: ein gesiegeltes PDF. Wer in den letzten Wochen meinbildungsraum(.)de aufgerufen hat, landet auf einer Ministeriumsseite mit dem Titel „Digitale Bildungsnachweise". Die Nationale Bildungsplattform, später „Mein Bildungsraum", wurde von 2021 bis 2025 über den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan gefördert. Der Evaluationsbericht erschien im November 2025. Es gibt Interviews zum Projektabschluss. Was als bildungsbereichsübergreifende Vernetzungsinfrastruktur startete (Datenraum, Digitale Ablage, Schaufenster, digitale Identitäten) ist heute im Kern ein Ausstell- und Prüfdienst für Bildungsnachweise. Erster Anwendungsfall: das Abiturzeugnis. Pilotiert in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen, Brandenburg folgt. Ziel ist die Ablage in der EUDI-Wallet ab 2027. Man kann das als Scheitern lesen. Über den Mitteleinsatz wird zu Recht gestritten, der Bundesrechnungshof war früh kritisch. Ich versuche allerdings nach vorne zu blicken und lese es aktiv anders. Gescheitert ist nicht der Standard. Gescheitert ist die Plattformidee. Die Annahme, man müsse erst ein Ökosystem bauen, in dem alle Beteiligten sich versammeln, bevor ein einzelner Nachweis digital ausgestellt werden kann. Überlebt hat das schmalste Stück der Architektur: ein Dokument, das eine ausstellende Stelle qualifiziert siegelt, und ein Dienst, der es prüfbar macht. Kein Portal. Kein Login. Kein Netzwerkeffekt als Vorbedingung. Das ist die eigentliche Marktdynamik der letzten fünf Jahre in diesem Feld: Plattformen veralten schnell, weil sie Koordination erzwingen. Nachweise nicht, weil sie für sich stehen. Ein gesiegeltes Dokument funktioniert auch dann noch, wenn die Plattform, für die es gedacht war, längst archiviert ist. Für alle, die gerade Credential-Strategien bauen: in Verbänden, Kammern, Hochschulen, Weiterbildung: Die Frage ist nicht, auf welches Ökosystem ihr setzt. Sondern ob euer Nachweis auch dann noch überprüfbar ist, wenn das Ökosystem verschwindet. Das ist der Unterschied zwischen Infrastruktur und Interface.
- LINKEDIN · IMAGESince 3 Sept 2026
Auf Messen gehe ich auf keinen Fall... So oder so ähnlich war ich noch vor ein paar Jahren eingestellt. Nach Jahren Virtualbadge war ich eigentlich immer überzeugt, dass Messen Zeitverschwendung sind. Es war mir nicht "Arbeit" und spezifisch genug. Man kann doch auch einfach seinen Tag nutzen und beim Kunden sein, mit Kunden telefonieren, mit Kunden Workshops abhalten oder an Kundenlösungen arbeiten. Warum braucht es das Medium Messe überhaupt noch. Beim Wachsen hat es uns nicht gestört, dass wir keine Präsenz auf Branchenmessen hatten. Das ist einer der vielen Punkte, wo ich jetzt nach Jahren eingestehen muss, dass das nicht so ganz stimmt. Auf der letzten Learntec war ich positiv überrascht davon, welche Art von Gesprächen mit Partnern und Kunden entstanden sind, die im gemeinsamen Tagesgeschäft einfach untergehen. Uns war klar, dass wir nächstes Jahr selbst einen Stand haben müssen. Gesagt getan. LEARNTEC 2027 wir sind dabei!
- LINKEDIN · IMAGESince 4 Aug 2026
„Wie siehst du die Zukunft von SaaS in Zeiten von KI?“ Diese Frage kam nach einer meiner letzten Keynotes von einem Studenten. Meine Antwort ist unbequem: SaaS ist kein Produkt. SaaS ist die professionelles Lösung Wer Software heute noch als Feature-Sammlung versteht, wird verlieren. Warum? Weil Technologie zur Commodity wird. Mit KI schneller als je zuvor. Alles, was sich als Input → Funktion → Output abbilden lässt, wird von Agentic AI automatisiert. Das ist keine Meinung. Das ist Ökonomie. Wenn dein Geschäftsmodell nur darauf basiert, eine Funktion bereitzustellen, wirst du ersetzt. Nachhaltige Differenzierung entsteht nicht mehr über Code. Sondern über: • Expertise Wer hat tiefgehendes, marktübergreifendes Verständnis und bewahrt mich vor teuren Fehlentscheidungen, ineffizienten Sonderentwicklungen und strategischen Sackgassen? Wer weiß, welche 20 Prozent wirklich Impact bringen und welche 80 Prozent nur Ressourcen verbrennen? • Accountability Wer übernimmt Verantwortung für das Gesamtproblem? Nicht nur für ein Feature. Nicht nur für ein Ticket im Support. Sondern für die Kernherausforderung meines Unternehmens inklusive Performance, Stabilität und Weiterentwicklung? • Sicherheit Wer kümmert sich um Security Updates, Monitoring, Backups, Zugriffskontrollen, Compliance-Anforderungen? Und wer sorgt dafür, dass ich nachts ruhig schlafen kann? • Integrationsfähigkeit Wie nahtlos fügt sich das System in meine bestehende IT-Landschaft ein? CRM, ERP, LMS, HR-Systeme, Identity Provider? Funktioniert das wirklich produktiv oder nur in einer Demo? • Weiterentwicklung Wer denkt drei Schritte voraus? Wer beobachtet regulatorische Entwicklungen, Marktveränderungen, neue Standards? Wer investiert kontinuierlich in Roadmap, Skalierung und technische Zukunftsfähigkeit? • Service Bekomme ich nur Zugriff auf ein Tool – oder echte Sparringspartner? Gibt es Onboarding, Best Practices, Workshops, strategische Beratung? Oder endet die Beziehung nach Vertragsunterschrift? • Skaleneffekte Profitiere ich davon, dass andere Kunden ähnliche Herausforderungen haben? Wird das Produkt durch jeden neuen Kunden besser? Oder zahle ich für individuelle Sonderlösungen, die niemand sonst nutzt? Der Tech-Moat wird kleiner. Der Vertrauens-Moat wird größer. Ein System, das wirklich unternehmenskritisch ist, braucht: Produktmanagement Engineering DevOps Security Monitoring Weiterentwicklung Compliance Das kostet Geld. Ein paar Tausend Euro im Monat wirken teuer. Bis man ehrlich die Alternative rechnet: SaaS wird nicht verschwinden. Aber reines Feature-SaaS wird verschwinden. Die Zukunft gehört Service-getriebenen Plattformen, die Verantwortung übernehmen. Wer nur Software verkauft, wird austauschbar. Wer Ergebnisse und Sicherheit liefert, bleibt relevant. Die eigentliche Frage ist also nicht: „Wie verändert KI SaaS?“ Sondern: Übernimmst du Verantwortung für den Outcome deiner Kunden oder verkaufst du nur Zugriff auf ein Tool?
- LINKEDIN · IMAGESince 26 Jun 2026
"Wofür steht ihr eigentlich?" Diese Frage wurde mir letzte Woche gestellt. Hier ist die ehrliche Antwort. Wir stehen für ein Versprechen, das wir unseren Kunden jeden Tag neu einlösen: fälschungssichere, zukunftsfähige digitale Zertifikate. Das ist unser Handwerk. Aber das ist nur die Hälfte. Wir gestalten Behördengrundsätze mit. Wir kommentieren Gesetzesentwürfe. Wir sind auf dem eIDAS Summit, im Bitkom MoU zur EUDI Wallet, im Austausch mit den Stellen, die Europas Vertrauensinfrastruktur formen. Weil der Status Quo in Deutschland 2026 nicht haltbar ist: → Zertifikate, die als PDF mit dickem Wasserzeichen ankommen. → Oder noch schlimmer: ungeschützt per Mail verschickt werden. → Anerkennungsverfahren, die Wochen dauern. → Fälschungen, die kaum jemand prüft. Das ändern wir. Gemeinsam mit Organisationen wie telc, DEKRA, SRH, VDI, Mannheim Business School, ILS und SGD. Mit hunderten Bildungsanbietern und Zertifizierern, die mit uns vorangehen und jährlich Millionen Zertifikate und Badges ausstellen. Egal wie komplex ein Projekt ist. Egal welche Widerstände sich auftun. Auf uns können unsere Kunden zählen. Und auf Europa kommt eine Infrastruktur zu, die diesen Namen verdient. Welche Erfahrungen macht ihr aktuell mit der Anerkennung digitaler Nachweise?
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Domain virtualbadge.io · 53 ads on the Transparency Center, checked 14 Oct 2026 · 31 recorded
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Is virtualbadge.io running LinkedIn ads?
We recorded no live LinkedIn ads for virtualbadge.io on 8 Nov 2026.
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Yes. We recorded 53 Google ads for the domain virtualbadge.io on 14 Oct 2026.
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