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- LINKEDIN · IMAGESince 15 Oct 2026
Souverän mit KI, das openDesk Upgrade! Im Rahmen der SSCON 2026 in Berlin gibt es viele Neuigkeiten rund um openDesk. Lokale KI ZenDiS erweitert die openDesk um KI-Agenten, die übergreifend auf Mail, Kalender, Projektmanagement und Notizen zugreifen. Die Sicherheit der Daten steht dabei im Fokus so soll die KI übergreifend die openDesk-Anwendungen verwenden können, ohne Daten zu kompromitierten. Golem online: "Um die digitale Souveränität und die Kontrolle die Daten zu wahren, setzt das ZendiS auf einen MCP-Server (Model Context Protocol), der Sprachmodelle sicher mit externen Datenquellen, Software oder Werkzeugen verbinden soll." Security: air-gapped und VS-NfD Ein Proof-of-Concept zeigt auf der SSCON in Berlin openDesk im air-gapped Betrieb, also vollständig isoliert und ohne Netzverbindung. Weiter wurde die Absicherung von OpenDesk für den Umgang mit Dokumenten der Kategorie "Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch" (VS-NfD) angekündigt. Das OpenDESK Upgrade Aus meiner Sicht sind das die richtigen Schritte für mehr digitale Souveränität. Wer KI für sensible Daten einsetzen will, muss die Kontrolle über Datenfluss, Betreiber und Modelle behalten. Da ist lokale KI die erste Wahl und MCP als Standard die ideale Grundlage für eine einfache und sichere Implementierung. Der sichere Betrieb und die Härtung der Betriebsumgebung rücken jetzt in den Fokus und machen so openDESK bereit für den Einsatz, auch für sensible Daten. Ich freue mich schon auf die ersten Deployments der neuen Versionen mit KI in unserem Lab. Frage: Ist openDESK mit lokaler KI eine Option für euch? (Links in den Kommentaren)
- LINKEDIN · IMAGESince 12 Oct 2026
VMware, 90% wollen weg? Ende Oktober 2027 endet der allgemeine Support für vSphere 8, für das es noch Dauerlizenzen gab. Weiter geht's nur im Abo. Wer auf vSphere 9 umsteigen will, muss entweder VMware vSphere Foundation oder den umfassenden Private-Cloud-Stack VMware Cloud Foundation abonnieren. Eine Umfrage unter VMware-Kunden zeigt: 90 Prozent der befragten IT-Entscheider prüfen, VMware und Broadcom wegen zu hoher Lizenzkosten den Rücken zu kehren. heise online schreibt dazu: "Mit 48 Prozent plant fast die Hälfte der befragten Nutzer von VMware-Dauerlizenzen derzeit nicht, ihre VMware-Ressourcen auf ein solches Abo umzustellen." Die Alternative: hybrid? 60 Prozent der Befragten erwägen, VMware-ESXi-Hypervisoren mit anderen Virtualisierern zu kombinieren. Die Kosten stehen im Fokus. Der Schwerpunkt bei der künftigen Virtualisierungsstrategie ist eindeutig: 73 Prozent der Befragten nannten die Minimierung der Kosten. Geringere Kosten und geringere Abhängigkeit Hier bieten sich Open-Source-basierte Alternativen als Lösung an. So reduziert man nicht nur die Abhängigkeit von einem Anbieter, sondern kann auch im KVM-Ökosystem nach passenden Lösungen suchen und auch einfacher wechseln. Unsere Erfahrung mit Open Source Für unsere Kunden hat sich die Kombination: Debian Linux, Ceph Storage Cluster und OpenNebula zur Ablösung von VMware als robuste und zuverlässige Alternative aus Europa bewährt. Frage: Welche Lösung habt ihr angesehen und welche hat sich bei euch bewährt?
- LINKEDIN · IMAGESince 11 Oct 2026
Die Staatskanzlei geht voran. Schleswig-Holstein mehr Digitale Souveränität für ein Bundesland Golem berichtet: "Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat in der Kieler Staatskanzlei den Wechsel des Betriebssystems von Microsoft Windows auf Linux für mehr als 200 Beschäftigte weitgehend abgeschlossen." Die Staatskanzlei als Pionierprojekt. "Der Umstieg in der Regierungszentrale dient als Pionierprojekt für die gesamte Landesverwaltung, in der Linux überall dort eingesetzt werden soll, wo es technisch machbar ist. So müssen etwa 20 Arbeitsplätze aufgrund technischer Abhängigkeiten von Fachverfahren vorerst weiterhin mit Windows betrieben werden. Das Digitalressort arbeite bereits daran, diese verbliebenen Hürden zu beseitigen, um auch diese Rechner schrittweise zu migrieren, heißt es weiter." Der Weg zu einem Linux-Desktop Schulungen, Lernvideos und Ansprechpartner sowie ein internes Forum begleiten die Umstellung in Schleswig-Holstein. Umfassende Open-Source-Strategie "In den vergangenen Monaten wurden bereits der Wechsel zu LibreOffice, die Migration der E-Mail-Infrastruktur auf Open-Xchange sowie des Videokonferenzsystems auf Opentalk vollzogen." Jetzt folgen laut Golem Nextcloud, Nubus für IAM/SSO sowie Oskar als Telefonielösung. Schleswig-Holstein, ein mutiger Vorreiter Ohne den Mut, hier voranzugehen, gäbe es deutlich weniger Bewegung in Richtung Open Source und digitale Souveränität bei Bundesländern und Kommunen. Aus: Golem online: Mike Faust, Umstellung auf Linux: Staatskanzlei Kiel fast vollständig weg von Windows Link in den Kommentaren
- LINKEDIN · IMAGESince 11 Oct 2026
M365, kein Bedarf! Was passiert wenn Verwaltung und Politik entscheiden aber die Schulleitung die Verantwortung trägt? heise online berichtet: "Wie Hannover sich an 75.000 M365-Lizenzen die Finger verbrannte 75.000 Jahreslizenzen waren bereits gekauft, als auffiel, dass wesentliche Datenschutzvereinbarungen fehlten und ein rechtssicherer Betrieb der Software nicht gewährleistet war. Am 21. April zog die Stadt M365 deshalb den Stecker. Der eigentliche Aufreger war aber nicht die Abschaltung der im September 2025 für 342.000 Euro gekauften 75.000 Jahreslizenzen von Microsoft 365 Education, sondern dass sie offenbar kaum jemand vermisste. Diskussion zum Thema Auf Nachfrage konnte denn auch niemand auf dem Podium eine M365-Funktion benennen, auf die Hannovers Schulen dringend angewiesen wären. Für das gerade angelaufene Schuljahr ist jedenfalls kein neuer M365-Rollout angekündigt. Sowohl Maus als auch Netzel sprachen sich deshalb dafür aus, ausreichend technische Kompetenz an den Schulen zu erhalten, damit akute Probleme vor Ort gelöst werden können und nicht für jedes klemmende Login erst ein Support-Ticket mit wochenlanger Bearbeitungszeit gezogen werden muss. Gleichzeitig wünschten sie sich, dass die Schulen beim nächsten Anlauf wesentlich stärker beteiligt und ihre tatsächlichen Bedürfnisse berücksichtigt werden, bevor die Stadt erneut Hunderttausende Euro in einen Piloten steckt. Datenschutzrechtlicher Hintergrund Datenschutzrechtlich verantwortlich für die Verarbeitung der Schülerdaten sind übrigens die einzelnen Schulen beziehungsweise deren Schulleitungen." Schulleitungen sind keine Datenschutz- und IT-Experten! Wenn Beschaffung und Verantwortung nicht zusammenfallen gibt es keine sinnvolle und nachhaltige Lösung. Es macht nach meiner persönlichen Erfahrung (in Berlin) keinen Sinn einer Schulleitung die Verantwortung und damit die Aufgabe zu Übertragen für M365 oder Google Classroom die datenschutzrechtliche Prüfung und Bewertung vorzunehmen. Wenn eine Schule ein Verfahrensverzeichniss hat ist das schon viel. Eine komplette Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) habe ich da noch nicht zu sehen bekommen und das sollte auch nicht die Aufgabe einer Schulleitung sein. Was wird bei euren Kindern an der Schule eingesetzt?
- LINKEDIN · IMAGESince 11 Oct 2026
Souveränität mit NixOS. Die Niederlande bauen souveränen Behördendesktop. heise online berichtet: In acht Kommunen wird der neue Desktop bereits getestet. DAWO die Behördenarbeitsumgebung als modularer Baukasten Der auf Basis von austauschbaren Modulen konzipierte "Digitaal Autonome Werkomgeving Overheid" (kurz DAWO) bildet eine vollständige Behördenarbeitsumgebung ab. Vom Betriebssystem über Cloudinfrastruktur, Kommunikation, KI und kollaboratives Arbeiten. NixOS aus den Niederlanden als Betriebssystem "Beim Client-Betriebssystem experimentierte das Projekt zunächst mit openSUSE und Fedora, bevor es sich für NixOS entschied. Den Code veröffentlicht es über eine Forgejo-Instanz des Ministeriums und über Codeberg." MijnBureau mit bekannten Komponenten. MijnBureau die selbst betriebene Arbeitsplatz-Suite, enthält die von OpenDESK (ZenDIS) und La Suite (Frankreich) bekannten Komponenten u.a. Nextcloud für Dateien, Collabora für Office-Funktionen, Element für Kommunikation und OpenProject für Projektmanagement. US-Sanktionen gaben den Ausschlag. "Microsoft kappte das E-Mail-Konto des damaligen Chefanklägers Karim Khan. Das zeigte, dass der Zugang zu zentralen digitalen Werkzeugen von politischen Entscheidungen der US-Regierung abhängen kann. Dieses Risiko will die niederländische Regierung offenbar nicht länger eingehen." NixOS ein OS mit besonderem Konzept Für NixOS sprach nicht nur der Sitz der Foundation in den Niederlanden, sondern auch die Unabhängigkeit von kommerziellen Anbietern und die deklarative Konfiguration für reproduzierbare Deployments über eine große Anzahl an Arbeitsplätzen hinweg. So kann digitale Souveränität mit Open Source funktionieren. Die Niederlande zeigt wie man von bestehenden offenen Lösungen und dem Know-how profitieren kann und selbst mit NixOS für den Desktop den europäischen Baukasten für digitale Souveränität um einen wichtigen Baustein erweitern. Aus heise online: Carolin Riethmüller, "Niederlande bauen souveränen Behördendesktop auf NixOS-Basis". Link in den Kommentaren
- LINKEDIN · IMAGESince 30 Sept 2026
Die Schweiz macht sich auf den Weg Schritt für Schritt ... Die bisherige Abhängigkeit von Microsoft soll ein Ende haben. Die Schweizer Regierung hat geprüft, ob eine Abkehr von Microsoft-Software prinzipiell machbar ist. Das Ergebnis war positiv. Weniger Microsoft Golem berichtet: "Die Schweizer Regierung sieht Schleswig-Holstein als Vorbild und will sich langfristig möglichst umfassend von Microsoft lösen. Eine alternative Software-Plattform soll ab Ende 2027 bereitstehen." Schleswig-Holstein setzt bereits seit Ende 2025 zu großen Teilen auf Open-Source-Lösungen, um auf Microsoft-Produkte zu verzichten. Kleine Schritte Die Prüfung und potentielle Ablösung von Microsoft läuft in kleinen Schritten ab. Aktuell die Studie mit 172 Personen und danach ein Testlauf mit 3000 Teilnehmern. Eine Herausforderung stellen die zahlreichen Applikationen und Fachanwendungen dar, die eng mit der Microsoft-Architektur verbunden sind. Aus meiner Sicht ist das ein wichtiger erster Schritt in die digitale Souveränität. Bestehende Alternativen nutzen Die Schweiz setzt dabei nicht auf eine eigene Entwicklung, sondern nutzt die bewährte Open-Source-Alternative openDESK von ZenDIS. Auch ist das Ziel ist noch nicht in Stein gemeißelt. Wird es eine Notfalllösung, eine Teilumstellung oder ein kompletter Ersatz? Ich denke, der Ansatz der Schweiz macht absolut Sinn. Wenn man nicht losläuft, kommt man nicht voran. Bild: Joel & Jasmin Førestbird (Schweiz) via unsplash Link in den Kommentaren
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