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- LINKEDIN · IMAGESince 30 Sept 2026
In vielen B2B-Nischen entsteht gerade eine neue Art von Geschäftsmodell: weniger Personal, mehr System, mehr Wiederholbarkeit. Ich meine damit nicht: Menschen werden unwichtig. Ich meine und sehe: Wachstum darf nicht mehr davon abhängen, ob du jedes Jahr mehr Spezialisten, mehr Projektleiter und mehr operative Koordination findest. Viele klassische B2B-Modelle funktionieren noch so: Ein Kunde hat ein Problem. Ein erfahrener Kopf erkennt das Muster. Ein Team löst es manuell. Beim nächsten Kunden beginnt vieles wieder von vorne. Das kann lange gutgehen. Bis drei Dinge passieren: - Fachkräfte werden knapper. - Margen geraten unter Druck. - Und Qualität hängt immer stärker davon ab, wer gerade verfügbar ist. Dann wird ein bisher gutes Modell plötzlich schwer skalierbar. Nicht, weil die Leistung schlecht ist. Sondern weil sie zu stark an Menschen, Erfahrung und individuelle Abläufe gebunden bleibt. Die neue Art von Geschäftsmodell entsteht genau dort: Wenn wiederkehrende Leistungen nicht mehr jedes Mal neu erbracht werden. Sondern als System gebaut werden. Diagnostik wird wiederholbar. Entscheidungen werden strukturierter. Wissen wandert aus einzelnen Köpfen in Prozesse. Abläufe werden messbar. Qualität wird weniger zufällig. Menschen greifen dort ein, wo echte Urteilskraft gebraucht wird. Klar, KI macht gerade vieles anders bzw. überhauptMöglich. Aber es ist kein reines Technologie-Thema. Es ist zuerst ein unternehmerisches Thema. Denn in vielen Nischen gibt es seit Jahren dieselben Engpässe: - Kunden stellen immer wieder ähnliche Fragen. - Leistungen werden immer wieder ähnlich erbracht. - Teams lösen dieselben Fälle immer wieder neu. - Wissen steckt in wenigen Schlüsselpersonen. - Prozesse sind gewachsen, aber nicht gebaut. Früher war das normal. Heute kann genau daraus ein neues Geschäftsmodell entstehen. Nicht als weiteres Projekt. Nicht als zusätzliche Dienstleistung. Nicht als noch mehr Personalaufbau. Sondern als skalierbares Geschäftsmodell, das aus Erfahrung ein System macht. Auf der "grünen Wiese" neu gebaut. Für erfahrene Unternehmer ist das besonders interessant. Weil sie oft schon sehen, wo der Markt wirklich hakt. Sie kennen die Kunden. Sie kennen die Abläufe. Sie kennen die Ausnahmen. Sie wissen, welche Probleme relevant sind. Und sie haben Zugang, den neue Gründer erst über Jahre aufbauen müssten. Die eigentliche Frage ist: „Welche wiederkehrende Leistung in unserem Markt könnte ganz anders gebaut werden?“ Dort beginnt gerade viel Potenzial. Nicht in jeder Nische. Nicht bei jedem Problem. Nicht ohne Prüfung. Aber überall dort, wo ein Markt seit Jahren manuell löst, was eigentlich wiederholbar ist, entsteht gerade neue Spielfelder. Die spannende Frage ist: Welche Leistung in deinem Markt wird heute noch wie ein individuelles Projekt behandelt – obwohl sie längst das Potenzial für ein wiederholbares Geschäftsmodell hätte? P.S. Ich habe dazu einen kurzen Leitfaden gebaut: https://lnkd.in/dbJBeajy
- LINKEDIN · IMAGESince 27 Sept 2026
Je erfahrener ein Unternehmer wird, desto klarer spürt er: Die größte Wirkung entsteht nicht immer im Tagesgeschäft – sondern durch Richtung. Ich beobachte immer wieder: Mit zunehmender Erfahrung verschiebt sich der eigene Beitrag. Weg vom Machen. Hin zum Entscheiden, Klären und Fokussieren. Nicht mehr überall selbst eingreifen. Sondern erkennen, was wirklich zählt. Impulse setzen. Richtung geben. Die Vision schärfen. Genau darin liegt häufig der größte Hebel. Trotzdem werden neue Geschäftsmodelle oft noch mit der alten Rolle begonnen: Ein Team aufbauen. Strukturen schaffen. Technik koordinieren. Operative Verantwortung übernehmen. Und plötzlich entsteht das nächste Tagesgeschäft. Dabei müsste die Rolle eines erfahrenen Unternehmers eigentlich eine andere sein: Nicht operativer Gründer. Sondern strategischer Gesellschafter. Jemand, der Erfahrung, Marktverständnis und unternehmerisches Urteilsvermögen einbringt – ohne wieder alles selbst aufbauen und führen zu müssen. Vielleicht liegt die eigentliche Kunst mit zunehmender Erfahrung deshalb nicht darin, immer mehr zu machen. Sondern immer klarer zu erkennen, wo der eigene Beitrag die größte Wirkung entfaltet. Wie hat sich deine Rolle als Unternehmer mit wachsender Erfahrung verändert?
- LINKEDIN · IMAGESince 26 Sept 2026
Viele glauben, ein neues Geschäftsmodell beginne mit einer Idee. Aber bei erfahrenen Unternehmern ist es genau andersherum: Es beginnt mit ihrem Wissen. Denn in deinem Wissen steckt bereits alles, was ein skalierbares Modell braucht: Probleme, die du besser verstehst als andere. Zugänge, die niemand sonst hat. Eine Klarheit, die anderen fehlt. Nicht die Idee ist der Anfangspunkt, sondern die Struktur, die wir daraus bauen. Wir sehen es immer wieder: Erfahrene Unternehmer tragen jahrzehntelange Einsichten in sich, die nie monetarisiert wurden, weil alle glauben, man müsse erst auf „die große Idee“ warten. Aber Modelle entstehen nicht aus Inspiration. Sie entstehen aus Erfahrung + sauberem Aufbau. Genau darum bauen wir die Struktur um dein Wissen herum: validiert, wiederholbar, skalierbar. Du sparst dir: • Innovationstrainings • Ideation-Workshops • Marktrecherche-Marathons Du startest nicht bei Null — du startest auf Jahrzehnten Erfahrung. Wenn du wartest, wird dein Wissen zur commodity. Jemand anderes baut dann das Geschäftsmodell um genau die Einsichten, die du über Jahre gesammelt hast. Wenn du merkst, dass da für dich gerade echte Relevanz drin steckt, melde dich einfach. Du erreichst mich hier (Marcus Funk · FLYACTS) oder per Mail an [email protected]. Ich melde mich persönlich zurück.
- LINKEDIN · IMAGESince 26 Sept 2026
Als Unternehmer hatte ich alles – und trotzdem das Gefühl: Da kommt noch was. Rückblickend war’s fast unheimlich. Volle Auftragsbücher. Ein tolles Team. Freiheit, Geld, Gestaltungsmacht. Das, wofür ich Jahre lang gebrannt hab, war da – schwarz auf weiß. Und trotzdem hab ich’s gespürt: Dieses diffuse Ziehen im Bauch. Nicht laut. Nicht dringend. Aber immer da. Kein Burnout. Kein Drama. Einfach … eine stille Leere. Wie ein Kapitel, das sich dem Ende neigt – ohne dass das nächste begonnen hat. Heute weiß ich: Viele Unternehmer erleben genau diesen Moment. Nur redet kaum jemand darüber. Wir sind zu sehr im „Funktionieren“ gefangen. Zu stolz, um uns einzugestehen: Da fehlt was. Zu erfolgreich, um zuzugeben: Ich weiß grad nicht, wohin mit mir. Aber genau da beginnt etwas Neues. Nicht, weil du musst – sondern weil du kannst. – Was, wenn dein eigentliches Spielfeld noch gar nicht eröffnet ist? – Was, wenn du dein Vermögen neu in Bedeutung verwandeln kannst? – Was, wenn du statt Erfolg jetzt Wirkung willst? Kein Businessplan. Kein Exit. Sondern Tiefe. Kennst du dieses Gefühl – dass da noch was kommt? Vielleicht beginnt hier deine nächste unternehmerische Reise – nicht größer, sondern bedeutender. 🌱
- LINKEDIN · IMAGESince 26 Sept 2026
Voller Stolz. Vor ein paar Tagen stand ich mit einer Unternehmerin aus dem Pflegebereich vor unserer „Hall of Fame“. Unsere ersten strategischen Gespräche hatten wir da schon geführt. Dann sprach sie mich auf den Pflegeplatzmanager an, eines unserer früheren Ventures. Sie erzählte, ihr Unternehmen habe das Produkt seit 2019 eingesetzt. Es sei sehr einfach zu nutzen gewesen und habe ihre Vertriebsaufwendungen drastisch reduziert. Bei diesen Worten bekam ich leuchtende Augen. Die Rückmeldung habe ich natürlich voller Stolz an unser Team weitergegeben. Für mich ist das mehr als ein schönes Testimonial. Bei einem neuen Geschäftsmodell möchte ich genau diese Nutzerperspektive am Tisch haben. Einschließlich der Kritik, nicht nur des Lobes. Aktuell prüfen wir gemeinsam die Venture-These und arbeiten sie mit unserem Team als Venture Blueprint aus. Ob daraus ein neues Unternehmen wird, ist offen. Wenn es in den kommenden Monaten spruchreifer wird, berichte ich mehr. 🌱
- LINKEDIN · IMAGESince 26 Sept 2026
15 Jahre. 25+ Konzerne. Viele digitale Geschäftsmodelle. Das ist mein ehrlichstes Learning. Ich durfte mit meinem Team neue Geschäftsmodelle mit großen Organisationen bauen. 3M, Commerzbank, Lufthansa, Miele, Swiss Life, VW, Würth und einige mehr. Ich bin dankbar für jede dieser Reisen. Und ja: Einige davon sind zu echten Geschäftsmodellen geworden. Auf dem Papier müssten digitale Geschäftmodell in Konzernen einfacher sein. Konzerne haben fast alles, was Startups fehlt: - Kapital - Marke - Kundenzugang - Netzwerk - Daten - Vertrauen Und trotzdem wird es oft schwer. Nicht wegen fehlender Ideen, Intelligenz oder Ressourcen. Sondern wegen des Rahmens. Was ich in der Praxis oft erlebt habe: - Compliance, die zu früh jedes Marktlernen blockiert - Fehlervermeidung statt Verantwortung - Perfektionismus statt Kundennähe - Zu viele Mitredende, zu wenig Entscheider - Politik, Prestige und Hidden Agendas. So wird aus neuen Geschäftsmodellen schnell Business Theater. Viele Slides. Viele Meetings. Viele Abstimmungen. Aber zu wenig echte Reibung mit dem Markt. Dabei ist ein neues Geschäftsmodell ohnehin riskant. - Falscher Markt - Keine Zahlungsbereitschaft - Zu viel Produkt - Zu wenig Vertrieb - Kein echter Owner Ein falsches Umfeld löst diese Risiken nicht. Es multipliziert sie. Mehr Budget macht es selten besser. Oft macht es nur die Illusion größer. Die besten Setups, die ich gesehen habe, hatten einen anderen Rahmen: - Einen geschützten Raum - Klare Rollen - Skin in the Game - Timeboxing - Harte Go / No-Go-Kriterien - Echte Verantwortungsträger Erst Evidenz. Dann Budget. Erst Marktlernen. Dann Skalierung. Corporate Assets ja. Corporate Betriebssystem nein. Zugang ja. Trägheit nein. Kapital ja. Selbsttäuschung nein. Für mich ist das heute eines der wichtigsten Learnings: Assets sind wertvoll. Aber Verantwortung ist wertvoller. Vielleicht ist das der entscheidende Unterschied: Ein neues Geschäftsmodell braucht nicht mehr Apparat. Es braucht einen Rahmen, in dem Unternehmertum wirklich stattfinden kann.
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