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DHW Steuerberatungsgesellschaft mbH
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- LINKEDIN · IMAGESince 18 Aug 2026
Die ersten fetten Schätzungen im E-Commerce kommen rein. Genau so, wie ich es seit Jahren sage. Das Problem: GoBD. Grundsätze ordnungsgemäßer Buchhaltung. E-Commerce clincht hier permanent mit geltendem Recht — denn veränderbare Daten sind nicht zulässig. Keine CSV, keine Excel, keine ASCII-Dateien. Gleichzeitig ist es ohne genau diese Formate kaum möglich, E-Commerce vernünftig abzuwickeln. Ausgleiche, Rechnungen, Massendaten — das geht in der Praxis nicht ohne. Und genau da greift die Finanzverwaltung jetzt zu. Wir haben aktuell einen Fall, der zu mehreren Millionen Euro Hinzuschätzung führt. Die Daten sind weich — alles Excel, ASCII und Co. Keine fest angeschweißten Belege an den Buchungssätzen. Keine saubere Festschreibung. Die Finanzverwaltung schätzt ins 80. Quantil hinein. Und das Pikante: In diesem Fall wurde noch nicht mal nach einer Verfahrensdokumentation gefragt. Was ein weiterer formeller Mangel gewesen wäre. Wenn dann zusätzlich noch irreguläre Sachen in der Buchhaltung auftauchen — dann wird man seitenweise kaputt geschätzt. Millionen Euro. Zuzüglich Umsatzsteuer. E-Commerce muss sich jetzt warm anziehen. Spätestens 2029 kommt eine Schnittstellenverordnung, die das Ganze vereinheitlicht und unter Strafe stellt. Das Vollzugsdefizit der letzten Jahre kippt gerade — und wer seine Prozesse bis dahin nicht sauber hat, wird es brutal spüren. Ich werde solche Fälle demnächst häufiger teilen. Die größten Learnings in der Betriebsprüfung im E-Commerce — weil es jetzt losgeht. Schreib mir gerne in die Kommentare: Was beschäftigt euch gerade am meisten beim Thema Betriebsprüfung? PS: Wir leben und lieben E-Commerce - wir sind eine reine E-Com Kanzlei! Weniger als 0,01 % der Kanzleien sind so…. Lass uns gern mal einen Video-Call machen; wir bieten das "Kostenlose Erstgespräch": 15 Minuten, kostenfrei. Der Termin ist auf unserer Startseite - such dir einfach einen Termin aus https://bit.ly/4a9neh5 Freuen uns auf das Gespräch mit dir
- LINKEDIN · IMAGESince 18 Aug 2026
Ich musste das durch mehrere KIs schicken, um zu checken, ob die das wirklich ernst meinen. Die SPD plakatiert gerade mit Gänsehaut-Haut, rotem Hintergrund und dem Wort "Kavaliersdelikt". Volle Härte gegen Steuerbetrüger. Dramatisch inszeniert, maximal laut, null Substanz. Ich bin kein SPD-Fan, aber das würde ich bei jeder anderen Partei genauso nennen: billig. Was mich daran wirklich stört, ist die Mechanik dahinter. Angst erzeugen, Reichweite kassieren, fertig. Das hat mit Kommunikation nichts zu tun. Reichweite: Wer mit Angst und Empörung arbeitet, bekommt Klicks. Ob das irgendjemanden überzeugt oder ob es der Wahrheit entspricht, ist dabei offenbar egal. Authentizität: Ich werde regelmäßig als rechts bezeichnet, weil ich Meinungen habe und Dinge hinterfrage. Das nehme ich mittlerweile als Kompliment. Wer heute eine klare Haltung hat, gilt schnell als verdächtig. Glaubwürdigkeit: Diese Art von Wahlkampf zeigt genau, warum Menschen aufgehört haben, Politikern zu vertrauen. Wer so kommuniziert, hat entweder keine Argumente oder glaubt, sein Publikum sei zu dumm für welche. Sag, was du meinst. Steh dazu. Alles andere ist Lärm. PS: Wir sind eine KI gestützte Kanzlei und lieben E-Commerce! Weniger als 0,01 % der Kanzleien sind so…. Lass uns gern mal einen Video-Call machen; wir bieten das „kostenfreie Erstgespräch“ an. 15 Minuten, kostenfrei, wir schauen ob wir zueinander passen und wir auch helfen können! https://bit.ly/4a9neh5 Freuen uns auf das Gespräch mit dir
- LINKEDIN · IMAGESince 18 Aug 2026
Und weiter geht’s…..Wenn Unternehmer belastet werden, fragt kaum noch jemand nach. Jetzt trifft es die Mitarbeiter. Und plötzlich klingt es für manche sogar nach Gerechtigkeit. Im Entwurf zur Steuerreform steht die Streichung von § 8 Abs. 3 EStG. Das ist der Rabattfreibetrag von 1.080 Euro im Jahr auf Waren und Dienstleistungen, die der Arbeitgeber selbst herstellt oder anbietet. Der Freibetrag ist seit über 20 Jahren unverändert. Erwarteter Effekt: rund 240 Millionen Euro pro Jahr. Ich habe in den letzten Tagen mehrfach gehört: Wenn schon alle, dann wenigstens gleichmäßig. Das halte ich für die falsche Lesart. Das ist keine Gleichbehandlung. Das ist Verbreiterung der Bemessungsgrundlage nach unten. Und ausführen darfst du das als Arbeitgeber. Denn der Vorteil verschwindet nicht aus dem Steuerrecht, er wechselt nur die Norm. Ohne § 8 Abs. 3 EStG wird der Personalrabatt nach § 8 Abs. 2 EStG bewertet. Konkret: Statt 1.080 Euro Freibetrag im Jahr gilt die 50-Euro-Freigrenze im Monat. Freigrenze, nicht Freibetrag. Ein Euro darüber und der gesamte Vorteil ist steuerpflichtig. Der pauschale Bewertungsabschlag von 4 Prozent entfällt. Der übliche Endpreis am Abgabeort ist pro Vorgang zu ermitteln. Bei dynamischen Preisen ist das kein Nebensatz, das ist ein Prozess. Damit liegt die Rechnung wieder bei dir: höhere Lohnsteuer und Sozialabgaben, mehr Dokumentation, ein zusätzlicher Prüfungspunkt in der Lohnsteuer-Außenprüfung. Und die Entscheidung, ob du deinem Team den Verlust ausgleichst oder erklärst, warum ein jahrelanger Benefit wegfällt. Realistisch passiert genau das, wovor inzwischen auch die Opposition warnt: Viele Arbeitgeber streichen den Rabatt, weil sich der Aufwand nicht rechnet. Der Mitarbeiter verliert etwas Reales, der Staat nimmt weniger ein als kalkuliert, geblieben ist die Bürokratie. Nebenbei war das einer der letzten Benefits, der ohne Liquiditätsabfluss funktioniert. Gerade im Handel ist das ein Bindungsinstrument. Der Kontext macht es nicht besser: Brutto rund zehn Milliarden Entlastung, nach Gegenfinanzierung bleiben laut Entwurf knapp fünf. Dafür werden Posten wie dieser eingesammelt. Wer 240 Millionen Euro bei Belegschaftsrabatten holt, betreibt kein Sparprogramm, sondern sucht Einnahmen. Der Stand: Es ist ein Entwurf. Kabinettsbeschluss im Herbst, danach Bundestag, Wirkung in zwei Stufen 2027 und 2028. Bei der Vereinsbesteuerung wurde nach Kritik bereits zurückgerudert. Was ich Unternehmern gerade rate: Schau nach, welche Mitarbeitervorteile in deinem Haus auf diesem Freibetrag aufbauen, rechne den Effekt einmal durch und plane die Alternative, bevor du sie unter Zeitdruck brauchst. Und die eigentliche Frage an dich: Findest du es wirklich gerechter, wenn eine Entlastung nicht ausgeweitet, sondern für alle abgeschafft wird? wir bieten das „kostenfreie Erstgespräch“ an. 15 Minuten, kostenfrei, wir schauen ob wir zueinander passen und wir auch helfen können! https://bit.ly/4a9neh5 Freuen uns auf das Gespräch mit dir
- LINKEDIN · IMAGESince 18 Aug 2026
Claude und KI kommen. Können bald alle Steuerberater einpacken und in den Dauerurlaub gehen? Kurze Antwort: Nein. Aber der typische Buchhalter, der Belege sortiert und Konten zuordnet? Der hat in fünf bis zehn Jahren ein ernstes Problem. Die Branche steht vor der größten Veränderung seit 50 Jahren. Drei Dinge treffen gleichzeitig aufeinander. E-Rechnungspflicht ab 01.01.2027. Rechnungen werden harmonisiert, Daten fließen strukturiert. Klingt trocken, ist aber die Grundlage für alles, was danach kommt. Die Datev zieht in die Cloud. Nicht freiwillig, Microsoft lässt die Lizenzen auslaufen. Und das reicht schon aus, dass Tausende von Steuerberatern keine Lust mehr haben. Was bedeutet es, dass die Datev in die Cloud geht? Gar nichts! Aber man sieht daran, wie viele Berater jetzt schon aufgeben wollen. Wer bei einem Cloud-Umzug aussteigt, wird KI erst recht nicht stemmen. Und dazwischen wütet KI. Ich nutze selbst Tools wie Tabular und bin wirklich begeistert, wie schnell diese KI lernt. Aber sie muss lernen. Ich habe die Buchhaltung für meine Frau gemacht, die Kosmetikerin ist. Was die KI als Betriebsbedarf eingebucht hat, wäre zum Teil komplett privat gewesen. KI ist wie ein belgischer Schäferhund. Unfassbar wissbegierig, stark in der Umsetzung. Aber was er beibringt, hängt davon ab, wer ihn trainiert. Warum sollte man plötzlich keine Ausbildung mehr brauchen, nur weil es ein Tool gibt? Es kommt immer noch darauf an, welchen Mandanten du buchst, was für ihn eine Betriebsausgabe ist und was privat bleibt. Das kann eine KI am Anfang schlicht nicht wissen. Einfach loslegen und buchen ist fahrlässig. Wir bauen gerade Bots, die unsere Mandanten unterjährig proaktiv ansprechen. Ich weiß, dass wir eine der wenigen Kanzleien in Deutschland sind, die das überhaupt machen. Und ich feiere das. Gleichzeitig: Ich kann noch nicht greifen, wie weit das alles geht. Das geht gerade wohl allen so. PS: Wir sind eine KI gestützte Kanzlei und lieben E-Commerce! Weniger als 0,01 % der Kanzleien sind so…. Lass uns gern mal einen Video-Call machen; wir bieten das „kostenfreie Erstgespräch“ an. 15 Minuten, kostenfrei, wir schauen ob wir zueinander passen und wir auch helfen können! https://bit.ly/4a9neh5 Freuen uns auf das Gespräch mit dir
- LINKEDIN · IMAGESince 12 Aug 2026
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Das gilt auch für Steuerberater. Ich bin jemand, der schnell für Neues brennt. Und ich habe in den letzten Jahren so viel in der Kanzlei verändert, dass wir heute zu den modernsten Kanzleien Deutschlands gehören. Aber das hat einen Preis. Letztens sagte mir jemand: "Mein Gott, bist du manchmal langweilig geworden." Und ich musste kurz überlegen. Ja, kann stimmen. Aber von Montag bis Freitag habe ich das Gefühl, ich bin jeden Tag am Kämpfen oder Fallschirmspringen. Am Wochenende brauche ich einfach meine Ruhe. Früher war ich der Steuerberater, der sich hingesetzt und Jahresabschlüsse weggezogen hat. Da hatte ich am Wochenende noch Lust auf Action. Diese Zeiten sind seit ungefähr zehn Jahren vorbei. Veränderung ist reine Kraftarbeit. Acht Stunden Buchhaltung ist eine Sache. Wirklich reingehen, tief reindenken, neue Sachen aufnehmen und direkt umsetzen, bevor die Anfangsbegeisterung verblasst, ist eine komplett andere Form von Energie. Nicht besser oder schlechter. Einfach nur komplett verschieden. Deswegen mache ich täglich Sport. Morgens um halb sieben, Korn auf den Ohren, während die Nachbarschaft noch schläft und meine Kinder in den Ferien im Bett liegen. Manchmal frage ich mich dabei, ob ich einen in der Waffel habe. Disziplin greift, wenn die Motivation aufhört. Das ist der einzige Grund, warum Veränderung bei mir überhaupt funktioniert. Kennst du dieses Gefühl auch, dass echte Veränderung dich mehr kostet als ein normaler Arbeitstag? PS: Wir sind eine KI gestützte Kanzlei und lieben E-Commerce! Weniger als 0,01 % der Kanzleien sind so…. Lass uns gern mal einen Video-Call machen; wir bieten das „kostenfreie Erstgespräch“ an. 15 Minuten, kostenfrei, wir schauen ob wir zueinander passen und wir auch helfen können! https://bit.ly/4a9neh5 Freuen uns auf das Gespräch mit dir
- LINKEDIN · IMAGESince 4 Aug 2026
1.000 € steuerfreier Sprit-Zuschuss für Arbeitnehmer. Klingt nach Entlastung. Ist aber in Wahrheit ein Systemfehler. Wir haben das Spiel schon in der Corona-Zeit gesehen: Der Staat erlaubt steuerfreie Zahlungen – aber zahlen sollen es die Arbeitgeber. Und gleichzeitig kassiert der Staat an jeder Tankfüllung weiter mit. Über 50 % des Spritpreises bestehen aus Steuern und Abgaben. Das bedeutet: 👉 Der Staat verdient massiv an steigenden Preisen 👉 und verkauft anschließend „Entlastung“, die andere finanzieren sollen Das ist keine Politik – das ist Augenwischerei. Wenn man wirklich entlasten wollte, gäbe es eine einfache Lösung: Steuern runter. Punkt. Aber stattdessen wird ein neues Konstrukt gebaut, das Bürokratie schafft, Arbeitgeber belastet und sich politisch gut verkaufen lässt. Am Ende bleibt das Gefühl: Verantwortung wird abgegeben – nicht übernommen. Und genau das ist das eigentliche Problem.
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