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Recare
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- LINKEDIN · IMAGESince 23 Oct 2026
Bei klinischer KI geht es in erster Linie eigentlich nicht mehr um die Modelle, sondern um Evaluationssysteme. Wenn ich mir von einem LLM eine E-Mail schreiben lasse, ist ein kleiner Wortdreher egal. Im klinischen Kontext kann ein einziger Wortdreher die Bedeutung und Interpretierbarkeit signifikant verändern. Zwei Beispiele aus unseren Tests mit verschiedenen Frontier-Modellen: Das LLM hat aus einem "12-Kanal-Ruhe-EKG" in der Originalquelle ein "12-Kanal-EKG" im Arztbrief gemacht. Trotz expliziter Anweisung, die Terminologie nicht zu verändern. Ruhe- und Belastungs-EKG sind aber nicht dasselbe, und genau diese Information kann wichtig sein. Im zweiten Fall wurde aus "Glukose 101 mg/dL" im Laborbericht plötzlich "Nüchternglukose 101 mg/dL". Der Zusatz war dazuhalluziniert. Ob ein Glukosewert nüchtern gemessen wurde, macht aber einen erheblichen klinischen Unterschied. Moderne KI-Modelle werden im Training zunehmend darauf optimiert, medizinisch mitzudenken und Diagnosen vorzuschlagen. Für eine sehr strikte, input-limitierte, klinische Dokumentation bringen wir sie also dazu, weniger zu tun, als sie könnten. Quasi Absichtlich. Das eigentliche Problem: Wenn sich Prompts oder Modelle ändern, hat das Auswirkungen auf den Output aller Anwendungsfälle in einer Organisation. Wenn die Details des Outputs aber so wichtig sind, wie im klinischen Umfeld, dann wird es schnell schwierig. Das löst man mit einem entsprechenden Evaluationssystem. Ein KI-System ohne Evaluatoren, also ohne automatische Prüfinstanzen, ist aus meiner Sicht im Gesundheitsbereich nicht einsetzbar. Was wir in der Praxis allerdings grad beobachten: Bei den meisten Kliniken entsteht dieses Verständnis erst, wenn es zu spät ist - nämlich während der Skalierung. Qualität entsteht nicht mehr nur im Modell, sondern aus Referenzdaten, Evaluationsläufen und dem System, das beide konsequent nutzt. Deswegen haben wir uns bei Recare das Ziel gesetzt, eine Führungsrolle im Bereich von KI-Ergebnisevaluation für medizinische Anwendungsfälle einzunehmen. Dafür entwickeln wir unsere "AI Workbench" intern - ein Evaluationssystem, welches für sämtliche klinischen KI-Anwendungsfälle genutzt werden kann. Mehr Infos dazu bald 😎
- LINKEDIN · IMAGESince 23 Oct 2026
"Genau darauf haben wir gewartet." Dieser Satz einer Ärztin fasst unseren Tag am Städtisches Klinikum Dessau perfekt zusammen. 💥 Unser Team hat diese Woche damit begonnen, Recare Voice für Ambient Listening und Sprachdokumentation als ersten Teil des Rollouts unserer KI-Plattform für Dokumentation in die tägliche Routine von Ärztinnen und Ärzten zu integrieren. In der Inneren Medizin, der Plastischen, Ästhetischen und Handchirurgie, der Neurologie und der Nephrologie. Von 8:00 bis 16:00 Uhr ging es von Station zu Station. Teambesprechungen, Visiten, Sprechstunden, Diktate. Echte Use Cases im echten Klinikalltag. Mein Lieblingsmoment: Eine Ärztin startete skeptisch in die Session. "Was muss ich denn jetzt zusätzlich machen?" Am Ende wollte sie so schnell wie möglich Logins für alle ihre Kolleginnen und Kollegen. Und ein Arzt war tatsächlich leicht verärgert, weil er nicht in der ersten Testrunde dabei war. Ein Problem, das wir sehr gerne haben. 😄 Genau das ist der Punkt: KI-Dokumentation setzt sich nicht durch Schulungen und Change-Programme durch. Sie setzt sich durch, wenn sie so intuitiv ist, dass man sie ohne Training nutzen kann und sie sich in bestehende Workflows einfügt statt neue Arbeit zu schaffen. Danke an Soledad Urioste F. und Martin Paulusch aus unserem Team für die perfekte Vorbereitung und Umsetzung vor Ort, und an das IT-Team des Klinikums für die fantastische Organisation. Danke Prof. Dr. Christoph U. Herborn für euer Vertrauen, den Weg mit uns zu gehen. Die Abteilungen sind bereit für Voice. Wir auch. 🚀
- LINKEDIN · IMAGESince 22 Oct 2026
Agentische KI wird einige der größten Herausforderungen von Kliniken in den kommenden 6-24 Monaten lösen - von Dokumentationsqualität über Kodierung, Abrechnung und MD-Management. Dazu durfte ich auf dem 3. Summit der Deutsche Gesellschaft für Künstliche Intelligenz in der Medizin e.V. in der Medizin sprechen. Danke für den vollen Saal und die vielen Fragen danach! Der Anlass ist konkret: Ab dem 1. Januar 2027 gelten die neuen MD-Prüfquoten. 5, 20 oder 40 Prozent, oder die unbegrenzte Prüfung. Wir haben die neuen Bänder auf die 1.611 Häuser der GKV-SV-Quartalsauswertung Q1/2026 simuliert. Bleibt das Verhalten gleich, landen rund zwei Drittel der Häuser bei 40 Prozent oder in der unbegrenzten Prüfung. Wer das überstehen will hat nicht viel Möglichkeiten - dafür gibt es vier Wege: Einstellen: nicht refinanziert, und die Fachkräfte gibt es am Markt kaum. Auslagern: Kosten pro Fall, die mit der Prüfquote mitwachsen. Nichts tun: Rückzahlung, 500 Euro je beanstandeter Rechnung. Keine Option. Automatisieren mit KI: skaliert mit dem Volumen, die fachliche Freigabe bleibt beim eigenen Team. In der Praxis bleibt nur Weg 4. Dabei habe ich einen Punkt besonders betont: Automatisierung im MD-Prozess funktioniert nur, wenn Dokumentation, Kodierung und Begründung aus derselben Fallakte kommen und konsistent aufeinander abgestimmt sind. Die notwendige Intelligenz für Kodierung und MD-Prüfung bringen große Sprachmodelle zunehmend selbst mit. Über den Erfolg entscheiden drei Dinge: Saubere Implementierung im Haus, Skalierung über viele Kliniken und die Verbindung zur Dokumentation während des Aufenthalts in einen fallbegleitenden Prozess (in Schritt 2 - damit werden dann die richtig großen Vorteile gehoben). Lücken lassen sich schließen, solange der Fall noch offen ist. Unsere Lösungen für KI-Kodierung und KI-MD-Management stehen Klinikpartnern bis Ende Q1 kostenfrei zum Test bereit. Wer sein Haus bis zum 1. Januar vorbereiten will: Meldet euch gerne direkt bei mir 🚀
- LINKEDIN · IMAGESince 13 Oct 2026
KI löst im Medizincontrolling die größten Probleme: Optimale Kodierung, automatisiertes MD-Management und eine deutliche Steigerung der Dokumentationsqualität. Wie das geht, zeigen wir in unserem Webinar. Und das kommt genau zur richtigen Zeit. Ab Januar steigen die Prüfquoten massiv, und Kliniken brauchen zwei Dinge: kurzfristig die Fähigkeit, das Prüfvolumen mit dem bestehenden Team zu schaffen. Mittelfristig eine bessere Dokumentation, und zwar während der Behandlung, nicht hinterher. Ehrlicherweise: Der größere Hebel ist das Zweite. Wenn die Dokumentation Lücken hat, können Kodierung und MD-Management am Ende nur begrenzt etwas herausholen. Ein Beispiel aus einem echten Fall: In Materialliste, OP-Protokoll und Arztbrief stand jeweils eine andere Anzahl Stents. Solche Widersprüche findet KI, bevor daraus eine falsche Kodierung wird. Deshalb bin ich fest davon überzeugt: Dokumentation, Kodierung und MD-Management gehören auf eine Plattform, mit denselben Daten. Wie Medizincontrolling mit KI aussieht, zeige ich im Live-Webinar am 21.10. von 13:00 bis 13:45 Uhr. Danach ist Zeit für eure Fragen. Hier geht’s zur kostenlosen Anmeldung für das Webinar: https://reca.re/webinar-md
- LINKEDIN · IMAGESince 13 Oct 2026
Jährlich Millionen-Euro-Einsparpotenzial. Bei einem Krankenhaus mit 400 Betten. Möglich wird das, weil KI dort ansetzt, wo am meisten Zeit verloren geht: Dokumentation, Bürokratie, manuelle Übergaben. Ärzte und Pflegekräfte verbringen täglich rund drei Stunden damit. Zeit, die direkt in die Patientenversorgung zurückfließen kann. In diesem kostenlosen E-Book erfahren Sie anhand einer echten Patient Journey, von der Aufnahme bis zur Entlassung, wie das konkret aussieht. Und wie sich das nahtlos in Ihre bestehenden IT und Prozesse integriert.
- LINKEDIN · IMAGESince 13 Oct 2026
Ab 2027 bis zu 8x mehr prüfbare Behandlungsfälle. Die Prüfquote steigt auf bis zu 40 %, bei schwacher Abrechnungsqualität ohne Obergrenze (BMG, 10.07.2026). Mehr Prüfungen, aber nicht mehr Personal. Das schafft Ihr Team, wenn KI die Vorarbeit übernimmt: Vor der Rechnung: Recare Coding bereitet jeden Code mit Belegstelle vor und markiert, was der Medizinische Dienst häufig angreift. Mehr Fälle pro Tag, bei gleichem Team. Nach der Prüfanzeige: Recare MD Management erschließt den Prüfanlass, findet die Belege in der Akte und bereitet den Widerspruch mit Quellen vor. Widerspruchsfähig bei jeder Prüfanzeige. Ihr Team prüft und gibt frei. Wie das in Ihrer Klinik funktioniert, zeigen wir Ihnen in einer persönlichen Produktvorstellung: 30 Minuten, zugeschnitten auf Ihre Abteilungen und Abläufe.
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